Gestern hatte ich die Chance mal wieder in eine nicht ganz so behagliche Situation zu geraten. In einem Seminar zur Didaktik der Erwachsenenbildung wurde in dieser Sitzung das Rollenspiel vorgestellt. Da Erziehungswissenschaftskommilitonen alles immer schön in der Praxis ausprobieren wollen, ging das nicht nur theoretisch zu. Kleingruppen wurden eingeteilt und Aufgaben zugeordnet.
Ich landete in einer Gruppe, in der ich zusammen mit meinem Professor die Rolle eines Studenten vorbereiten sollte. Dieser vorgestellte Student - so das Szenario - kommt zu seinem Betreuer und bettelt um Verlängerung für die Bearbeitung einer Diplomarbeit. Die Gruppe sollte nun Argumente sammeln die der Student gegenüber einem ebenfalls gespielten Professor aus einer anderen Gruppe anbringen kann.
Ich sehe ein es gibt spannenderes als diese Story. Der Knackpunkt ist auch schnell erklärt: Ich saß also mit meinem Prof in einer Gruppe und beriet möglicht effektive Strategien um Professoren im real life rum zu kriegen. Die Vorstellung, dass er meine Tricks bald kennt hat mich dann ganz schön gehemmt dort mitzuspielen.
Das bevorstehende Wochenendpartyprogramm wird ähnlich prickelnd, wie diese Anekdote aus der Uni.
Da werde ich am Samstag nicht sein. Schade eigentlich, denn ich war schon lange nicht mehr dort.

Stattdessen wird sich wohl bei der Lohro Klubnacht abgefüllt. Das wird aber voraussichtlich nicht denselben Spaß machen wie letztes Jahr da das musikalische Programm nicht so danach ist.