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spektakel

They can never truly kill us and we will never truly die.

Mein absoluter Hit ist - by the way - gerade: “The outsiders (aka hell is for heroes part I)” von Modern Life Is War. Warum? Darum:



So what the fuck are you going to do, kid? Still rattling at the chains of the gates of the world...but you can’t quite pretend. Still tasting youth’s bitter exile here in your empty generation’s wasteland ...where all the things that you’ve been clinging to are beeing ripped from your hands. Restless soul this place will never be your home. And if you wanna have it all... you’ve gotta let it all go. Before the adult world strings you up and skins your skinny bones clean to the bone. ‘Cause all this time you’ve been searchin’ for real and now the real world is coming down on you. You’ve gotta turn this despair inside out and into your way out. ‘Cause heaven knows your sinking and I know we’re much the same...so cheers to our rebel hearts... not just another fuck you ...but a bedside love song for a chosen few. We feel like we’ve been left in the wind to die in the dust... with no one speaking to us... so we are speaking up. Throwing out our anchor against the fear. Your revelation time is near. So try and listen to the voice urging you on...saying...this is it kid...this is our last chance...and this is our only way to glory...and this is our last dance.”

Hatte ich mal geschrieben, dass Texte nichts bedeuten? Dieser hinterlässt einen tiefen Eindruck. Nur weil ich nicht weiß was der Schreiber damit wirklich meinte heißt es nicht, dass er mich nicht berührt.
ktfb am 26.9.06 21:15


kurhaus/escapado – 7“ Split

Über Musik schreiben ist wie zu Architektur tanzen. But Alive haben die Schwierigkeit einmal so auf den Punkt gebracht. Versuchen wir es trotzdem mal. Oder mit Beckett: „Einerlei, wieder versuchen, wieder scheitern, besser scheitern“ – vielleicht, ja…

kurhaus/escapado – 7“ Split
(Zeitstrafe, 2006)

Während des Umzugs rief mich ein Freund an und fragte nach ob ich wüsste, dass es eine Kurhaus Split gäbe. Ich sagte: „Ja. Kurhaus und Escapado - auf Zeitstrafe. Ich habe die Werbung dafür gesehen.“ Eigentlich wollte er aber nur nachhaken ob ich auch eine haben will. So habe ich trotz der Unübersichtlichkeit und des Drecks eine neue Platte geordert. Als sie da war konnte ich sie dann auch nicht hören. Der Plattenspieler war längst abgebaut und verstaut.

Eine Woche später sitze ich im Zimmer von eben dem Freund der mir die Scheibe besorgte und höre sie zum ersten Mal. Eine Seite besteht aus dem Kurhaussong „Gegen den Winter“ und die andere Seite aus Remixen der Songs „Endlosschleifen“ und „Magnolien“ vom letzten Escapado Album. Ich hatte den Text des neuen Liedes bereits gelesen. Da saß nun ich in diesem Zimmer und hörte zum ersten Mal die Musik: erst die Kurhaus Seite, dann die Escapado. Als ich danach von der Couch aufstand, hatte ich einen Kloß im Hals. Die Musik war wunderschön und sie machte traurig.

Zu „Gegen den Winter“ gibt es eine Geschichte. Eigentlich sind es zwei. Nico und Jan schreiben in den Linernotes über dieses Lied und wie es dazu kam, dass die Band sich nur einmal so anhörte. Denn tatsächlich erkennt man noch die Band, die „refuse to be dead“ herausgebracht hat, aber dieser Song ist definitiv anders.
Die Entwicklung, welche die Band dann aber mit dem neuen Album nimmt doch eine andere (-bin schon sehr gespannt). Jan singt auf der 7“er fast den ganzen Song durch. Erst nach und nach kommen aus dem Hintergund geschriehene Antworten auf die gesungene Zeile. Die Gitarren sind klar, wirken dadurch sehr reduziert. Gegen Ende des Liedes kehrt dann die unaufdringliche Elektronik zurück, die schon „priority #1“ auf der „refuse to be dead“ so toll machte.

Gespannt war ich auch auf die Escapado Seite. Remixe von Screamo? Das erscheint zunächst unsinnig. Aber es hat in diesem Fall funktioniert. Jemand hat, wie ich finde, mit sehr viel Gefühl aus den Songs genau das getroffen, was letztlich das ganze „Hinter den Spiegeln“ Album so toll gemacht hatte: Die Momente in denen das Wüten zusammenbricht, der Punkt in dem diese Musik sich unterscheidet von dem was so oft mit Hardcore assoziiert wird. Sehr leise und unaufdringlich werden die melancholischen Melodien hervorgeholt. Alles andere hätte auch keinen Sinn gehabt. Die eigene Zerrissenheit heraus zu schreien, das Innere nach außen zu kehren, darum geht es für mich bei Screamo. Dem Kaputtsein wird sich in den Escapadomixen anders genährt. Hier ist klar, dass etwas kaputt ist, das es keine Rettung gibt. Das Verletzliche, das hier betont wird, stellte auf dem Album den Gegenpart zum Harten, zum Wüten der Gitarren dar. Durch die Art, wie die Mixe sie freilegen, erscheinen sie aber als Grundmotiv der ganzen Musik, als die Ursache des Wütens und zugleich als Ergebnis: Ende, Kaputtsein. Und doch: in der unterkühlten Verzweiflung steckt noch Leben.

Check: www.zeitstrafe.de, www.escapado.com, www.kurhaus-online.com
ktfb am 17.9.06 18:31


Wie geil ...


Shai Hulud kommen auf Tour und bald gibt es ein neues Album! Yeah!

Nun ist nur noch die Frage: 09/06/2006 Hamburg, Germany @ Molotow oder 09/10/2006 Berlin, Germany @ Magnet?

Kurhaus bringen bald auch ein neues Ding raus, und Tackleberry werden in Rostock spielen wie mir Mecke mitteilte.

ktfb am 16.8.06 18:58


Coldplay - X&Y, (EMI) 2005



Entgegen der Empfehlung, habe ich das Album nicht beim ersten Mal von vorne durchgehört. Ich habe mich zu dem Song durchgeskipt, der nach MTV und Indie Night im Mau schmeckt. Der Zugang zum Album ist also erstmal: Vodka Cola für 1,50, besoffen tanzen und sich nicht mehr an den vielen Kommilitonen stören die hier immer sind.

Dann der zweite Versuch, während draußen ein Sommergewitter im Abklingen ist und die Musik nur noch in immer längeren Abständen vom Donner zerrissen wird. Weil gleichzeitig das Essen auf dem Herd steht, ist meine Aufmerksamkeit zunächst mehr bei den Spaghetti. Beim dritten Song höre ich zum ersten Mal richtig hin und habe das Gefühl, dass dieses Album im Vergleich zum Vorgänger etwas reduzierter erscheint. Es scheint vorsichtiger und ruhiger zu sein. Irgendwie hört sich das Lied, dass ich gerade höre organischer an. Gleichzeitig frage ich mich, was das denn nun für ein Quatsch sein soll? Aber Besserwissergeseier, passt perfekt zu Indiemusik. Es ist nur eben auch ein bisschen peinlich wenn man der letzte ist der das Album entdeckt hat.

Inzwischen ist das Nudelwasser zum zweiten Mal übergelaufen. Ich habe gerade positiven Stress. Es tut sich was, wenn man sich bewegt. Wenn alle Pläne für heute sich so erfolgreich umsetzen lassen, wie ich bereits wieder bereit bin ihnen mit Optimismus zu begegnen, wird es noch ein richtig toller Tag. Chris Martin singt immer noch und ich gebe es auf ihm und seinen Jungs in dieser Situation noch richtige Aufmerksamkeit zu schenken. Ich bin gerade extrem aufgekratzt und werde gleich wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Stadt hetzen um meine To Do - List abzuarbeiten. Doch erstmal sind die Nudeln fertig, das Telefon klingelt und ich erkenne einen weiteren bekannten Song wieder…
ktfb am 4.8.06 14:04


Back from the Dreck

Ich glaub mir wird schlecht. Wir haben zwar mehrere Interessenten die in unsere Wohnung als Nachmieter einziehen wollen, ich habe aber noch keine neue Wohnung und kann demzufolge noch nicht einmal mit dem Ausziehen beginnen. Das Arbeiten beim Force Attack war zwar nötig um Geld zu verdienen, in der Zeit habe ich aber natürlich auch nichts dafür getan ein neues Zimmer aufzutun. Stumpfe körperliche Arbeit kann auch nur bedingt die Unruhe verdrängen die mich daran erinnert dass es jetzt wichtiges zu tun gibt.

Bis gestern lief für mich der Abbau, heute dürfte nur noch Müll auf einer Kuhweide übrig sein von der "besten Punkerparty der Welt". Eigentlich braucht man dazu nicht viel schreiben, zumindest jetzt im Nachhinein nicht mehr. Die zunächst geplante Direktberichterstattung hat ja irgendwie nicht geklappt. Immer wenn ich nach Hause gefahren bin zum Duschen und Schlafen, habe ich nicht die Zeit gefunden ein paar Eindrücke zu bloggen.

Was gab es? Viel Stumpfes, viel Alkohol, Stress, Bremsenstiche, Langeweile, Frieren Schwitzen, Durchfall, erstmal keinen Alkohol, Kohletabletten, meinen erstes Pöbel und Gesocks Konzert ever und Erstaunen über das Durchschnittsalter der Gäste. Ich habe auch ein paar Fotos geschossen vielleicht kann ich wenn er Film entwickelt ist ja hier noch mal etwas ausführlicher Rückschau halten.
ktfb am 2.8.06 15:36




So ich bin weg. Bis Montag keine neue Einträge hier, denn jetzt ist erstmal Fusion angesagt. Bis denn die Tage!
ktfb am 28.6.06 15:51


Ferienkommunismus

Am Mittwoch geht es endlich los!!! Die Fusion ruft wieder. Ich bin schon ganz aufgeregt und hibbelig. Wie im letzten Jahr werde ich einen Abend arbeiten und den Rest der Zeit Party machen. Das ist mal ein anderes Verhältnis von Arbeit und Vergnügen. Passend zu meinen letzten Postings von der Homepage:
„Alle Jahre wieder, alle viere, um genau zu sein, kehrt das Thema zurück, welches wie kein zweites die Fusionistas in zwei Lager teilt: Fußball. Zu dumm, dass die FIFA offensichtlich noch nie was von der Fusion gehört hat und die Leute ihre Veranstaltung immer zeitgleich zum Festival ansetzen müssen. Vielleicht kann denen ja mal jemand Bescheid sagen. Solange müssen wir uns aber noch mit der Tatsache beschäftigen, dass sich der eine oder die andere nicht entscheiden kann und beides haben will. Weil wir aber finden, dass Großbildleinwände und grölende Fans nicht so recht zum Antlitz der Fusion passen, wird es keine visuelle Darstellung der WM auf unserem Festival geben. Eine ziemlich große Schnittmenge unseres Publikums wird erleichtert sein und vier Tage ohne mediales Dauerfeuer, ohne Werbeterror und nationalem Taumel sehr zu schätzen wissen... Nur eines möchten wir Euch noch ans Herz legen: der nationale Wahn hat auf der Fjuuschn nun wirklich gar nix verloren - die Fahnen und schwarz-rot-goldene Schminke lasst ihr besser schön zuhause.“
ktfb am 22.6.06 17:18


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