Gestern hatte ich die Chance mal wieder in eine nicht ganz so behagliche Situation zu geraten. In einem Seminar zur Didaktik der Erwachsenenbildung wurde in dieser Sitzung das Rollenspiel vorgestellt. Da Erziehungswissenschaftskommilitonen alles immer schön in der Praxis ausprobieren wollen, ging das nicht nur theoretisch zu. Kleingruppen wurden eingeteilt und Aufgaben zugeordnet.
Ich landete in einer Gruppe, in der ich zusammen mit meinem Professor die Rolle eines Studenten vorbereiten sollte. Dieser vorgestellte Student - so das Szenario - kommt zu seinem Betreuer und bettelt um Verlängerung für die Bearbeitung einer Diplomarbeit. Die Gruppe sollte nun Argumente sammeln die der Student gegenüber einem ebenfalls gespielten Professor aus einer anderen Gruppe anbringen kann.
Ich sehe ein es gibt spannenderes als diese Story. Der Knackpunkt ist auch schnell erklärt: Ich saß also mit meinem Prof in einer Gruppe und beriet möglicht effektive Strategien um Professoren im real life rum zu kriegen. Die Vorstellung, dass er meine Tricks bald kennt hat mich dann ganz schön gehemmt dort mitzuspielen.
Das bevorstehende Wochenendpartyprogramm wird ähnlich prickelnd, wie diese Anekdote aus der Uni. Da werde ich am Samstag nicht sein. Schade eigentlich, denn ich war schon lange nicht mehr dort.
Stattdessen wird sich wohl bei der Lohro Klubnacht abgefüllt. Das wird aber voraussichtlich nicht denselben Spaß machen wie letztes Jahr da das musikalische Programm nicht so danach ist.
Ich habe heute neue Bücher erhalten. Es handelt sich um „Feindaufklärung und Reeducation“ erschienen bei Ca Ira und „Materialistische Theorie und Praxis“ auch dort rausgekommen. Ab nächster Woche nimmt ja wieder die Uni die meiste Aufmerksamkeit in Beschlag. Da passen die beiden Neuen mit ihren Aufsätzen ja ganz gut. Die kleineren Portionen, die man auch zwischendurch lesen kann, ermöglichen noch selbstständige Lektüre neben dem obligatorischen Unikram.
Beim dieswöchigen Prestigeprojekt geht es indes weiter voran. Bisher liege ich im Zeitplan und könnte es immer noch schaffen den ersten Band es Kapitals diese Woche abzuschließen. Am Wochenende bin ich dann aber spätestens fällig für ein wenig – na ja lieber ein wenig mehr Hedonismus! ASCII Disko und Fortschritt 3000 sollten sich da als Abhilfe ganz gut anbieten.
Ohh mein Gott das Modern Life Is War Bild versetzt das ganze Layout. Sieht ziemlich Scheiße aus. JAAA nicht erst seit heute, ich weiß. Hab mir nur gerade eben mal den Blog angesehen und das nervt ja wohl voll. Ansonsten kann ich aus dem Nähkästchen plaudern: ich hab nen Neuen! Neben diesem hab ich mir einen Zweitblog zugelegt. Den werd ich hier nicht mehr weiter breittreten nur so viel sei gesagt: der Spagat zwischen „Emowürstchen sein“ und „mit Politik zu tun habende Äußerungen“ tätigen war immer sehr schwierig. Damit habe ich jetzt dann die Chance beide Seiten voll auszukosten.
Was mir noch einfällt: Ich muss ja sagen ich bin ein bisschen enttäuscht. Da habe ich hier auf diesem Blog die Kampagne „Keine Stimme ohne Nazis“ angepöbelt und nichts kommt zurück. Dabei kenne ich genug Involvierte die zumindest zeitweise diesen Blog lesen. Ihr wisst doch Leute: Empfänger müssen auch wieder Sender seien sonst wird dit nüscht mit die emanzipierte Medienmacherei und so.
Der heiße Kaffee duftet, ein frisches Ei zum Toast, Mails checken, die neue Console Platte auflegen die ich geschenkt bekommen habe…Start in eine neue Woche. Hab ein neues Studienobjekt. Zum Geburtstag habe ich auch Überwachen und Strafen von Foucault geschenkt bekommen. Ich hab mich sofort eingelesen und bin bis jetzt auch gut vorangekommen. Ich denke ich schaff es wohl auch noch gleich dieser Tage durchzulesen. Macht auch mal wieder Spaß ein Buch zu lesen und den Kopf anzustrengen. Vor allem ist Foucault mal ein neuer Ansatz für mich. Kritische Theorie bleibt wohl mein favourite. Aber was rundherum passiert sollte auch nicht ignoriert werden.
Zum Kopf anstrengen habe ich ja bald auch wieder täglich Gelegenheit genug. In ein paar Tagen wird ja die Uni wieder losgehen. Nach dem Erwachen während des Arbeitens auf dem Messebau bin ich auch ein bisschen aufgeregt. Ich entdecke mal wieder den Ehrgeiz, aber dieses Mal fühlt sich das alles bestimmter an. So sicher war ich mir selten.
Ich will ja gerade in Fahrt kommen um vernünftig in das neue Semester zu starten. Dabei kotzte mich unsere unaufgeräumte Wohnung so sehr an, dass hier und jetzt der Kampf beginnen musste. Der Soundtrack zum Arbeiten war Shai Hulud, besonders: "This Song" von der The Blood Within Ill Tempered. Was ist Hardcore wenn nicht das?
this song: i have this song: to sing certian words must be screamed rather than be sung or spoken: i am alive and vigorous... ...as they toil without love. fight without purpose, and live without passion... i am alive and vigorous. in this song: is where i belong. within these moments there are no outsiders. within the body of the song: time stands still. one is al, and all is beautiful - the beautiful moment of song and passion. we will all sing. we will all dance. if a human's nature is to war, this song: is a battleground, and this voice, a weapon one thousand voices - or trumpet call to arms. passion's promise; true love's reward - a pure expression in truth and sincerity. passion's promise: true love's reward, is this song: what will become of this song:... pray not a fallen banner, or screamed words to the deaf, for life is weary without song, or sound of harps. this is a song for the impassioned. this is strength for the heards on sleeves - a shining sentiment where voices soar and melod wells tears in the eyes. we will all sing the same song, this song, together.
Was für ein Rausch. Mit der neuen Verbindung geht alles so schnell und ist soo toll. Ich hab jetzt natürlich erstmal schön Mp3s gezogen unter anderem den Sampler von Komando Disko mit verschiedenem Emo, HC und Screamozeug. Ist garnicht mal so schlecht.